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Startseite » Blog » Verkehrsbetriebe testen die neuen Škoda-Straßenbahnen
Die Zulassung ist aufwendig und mit kleineren Baustellen verbunden
Wer dieser Tage zu später Abendstunde auf den Straßen der Stadt unterwegs ist, kann Zeuge besonderer Straßenbahn-Schauspiele werden. Die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH (VBBr) bringen auf ihrem insgesamt 39 Kilometer langen Streckennetz ihre beiden neuen Škoda-Bahnen bei Testfahrten zum Einsatz. Die erste Streckenerkundungsfahrt fand am 28. Januar statt, bis in den April hinein werden weitere Erfahrungen gesammelt – bei Begegnungsfahrten, Bremsmanövern, Funkversuchen, bei Schlepp- und Schiebetests für den Fall eines Liegenbleibens, sowie bei Beladungstests, um das Fahrverhalten mit bis zu 150 Fahrgästen zu simulieren.
„Wir befinden uns derzeit noch im Zulassungsprozess, müssen viel testen und sehr viel dokumentieren, um die vom tschechischen Verkehrstechnikunternehmen Škoda Transportation aus Pilsen nach Brandenburg an der Havel gelieferten Straßenbahnen hier für die Personenbeförderung einsetzen zu können,“
erklärt VBBr-Geschäftsführer Jörg Vogler das nächtliche Tun außerhalb jeglicher Fahrplanzeiten.
Im Dezember 2024 war die erste neue Straßenbahn angekommen, die zweite am 7. März.
„Zwei baugleiche Fahrzeuge sind bei einigen Testfahrten nötig, um sehen zu können, wie der Begegnungsverkehr an Engstellen und in Kurvenbereichen funktioniert,“
schildert VBBr-Betriebsleiter Christian Schiller. Zwar seien die Maße mit etwa 29 Meter Länge und 2,30 Meter Breite annähernd identisch mit den Tatra-Straßenbahnen im Bestand, aber der Achsstand ist anders, weswegen der „Lichtraumbedarf“ erweitert ist. Das bedeutet: Front- und Heckteil ragen bei Kurvenfahrten etwas weiter ins Umfeld, weswegen nun zwölf in Kurvenbereichen liegende Haltestellen angepasst werden müssen.
„Dabei handelt es sich meist um geringfügige Änderungen, die ohne Behinderungen des Straßenverkehrs zu bewältigen sind. Manchmal ist nur eine Kante zu reduzieren oder es sind einzelne Bordsteine auszutauschen, sodass die ‚Karosserie‘ beim Ausschwenken nicht aufsetzt,“
erläutert Christian Schiller. Dabei sei zu beachten, dass die neuen Bahnen sensibler auf Volllast reagieren,
„die Federung sorgt für einen wesentlich besseren Fahrkomfort, legt das Fahrzeug aber vollbeladen auch etwas tiefer.“
Das werde bei den Anpassungen berücksichtigt und sei beispielsweise in der Jacobstraße schon erledigt. In der Geschwister-Scholl-Straße sorgt indes die Natur für Nacharbeit,
„der große Baum hat durch sein Wachstum einige Steinplatten gen Schiene verschoben, was weder unsere zehn in den 1970er- und -80er Jahren gebauten Tatra-Bahnen, noch die sechs Zweirichtungs-Bahnen vom Anfang der 1990er Jahre tangiert. Die passen noch immer knirsch vorbei, nicht aber die neuen Škoda-Bahnen.“
Eine etwas aufwendigere Baustelle wird die Haltestelle vor der Sankt-Annen-Galerie, wo die komplette Bordreihe etwa sieben Zentimeter zurückgesetzt werden muss.
„In Summe werden uns die Anpassungen kaum mehr als 30.000 Euro kosten,“
so Geschäftsführer Jörg Vogler, der hofft, dass die baulichen Maßnahmen ebenso im April abgeschlossen werden können, wie die aufwendige Dokumentation.
„Sodann wird die technische Aufsichtsbehörde des Landes zwei, drei Monate brauchen, derweilen wir unseren Fahrern die entsprechende Typenausbildung ermöglichen. Das Werkstattpersonal wird bereits geschult. Im Juni sollen dann zwei weitere Škoda-Bahnen eintreffen und wir sind guter Dinge, dass wir unsere insgesamt also vier neuen Straßenbahnen spätestens im Juli 2025 zur Fahrgastbeförderung einsetzen können,“
so VBBr-Geschäftsführer Jörg Vogler.
Es war ein langer Weg. Bis ins Jahr 2012 reicht die Idee einiger Verkehrsunternehmen zurück, gemeinsam neue Straßenbahnen zu beschaffen. Nach der Förderzusage des Landes Brandenburg im Jahr 2018 brachten die Stadtverkehrsgesellschaft mbH Frankfurt (Oder), die Cottbusverkehr GmbH und die VBBr eine gemeinsame Ausschreibung auf den Weg, die im Februar 2021 in der Vertragsunterzeichnung bei der Škoda Transportation mündete. Die Bestellung umfasste 24 Niederflur-Straßenbahnfahrzeuge, mit einer Option auf 21 zusätzliche Bahnen. Die VBBr bekommen davon vier Fahrzeuge und haben vier weitere bestellt, die voraussichtlich 2027 geliefert werden. Der Stückpreis liegt bei etwa 2,7 Millionen Euro.
Die erste Bahn aus dem Vertrag hatte Frankfurt an der Oder bekommen, wo seit April 2024 am Zulassungsprozess gearbeitet wird, wovon wiederum Brandenburg an der Havel in Teilen profitiert. Gibt es für die Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder) wie erhofft im April 2025 die Zulassung, sollten maximal drei Monate später auch in Brandenburg an der Havel die Škoda-Bahnen zum Einsatz kommen können.
Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt
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