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„Hasendisko“ im Kulturpavillon © Franziska Schwarz Eine Ausstellung passend zum Frühlingsanfang mit Illustrationen von Franziska Schwarz sind ab Freitag, den 4. April 2025 zu sehen.
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Ernst
Leben in Ost und West und im vereinten Deutschland.
Jugendliche befragten Bildungsministerin Britta Ernst und die Aufarbeitungsbeauftragte Dr. Maria Nooke zu prägenden biografischen Erfahrungen
Bildungs- und Jugendministerin Britta Ernst und die Aufarbeitungsbeauftragte Dr. Maria Nooke sprachen am Vormittag im Christa- und Peter-Scherpf-Gymnasium Prenzlau (Uckermark) mit Schülerinnen und Schülern aus der 11. und 12. Klasse. Moderiert wurde die Veranstaltung von zwei Jugendlichen, die sich am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten beteiligt hatten, einer davon als Landessieger.
Die Schülerinnen und Schüler hatten viele Fragen an die beiden so unterschiedlich sozialisierten Frauen über ihre Zeit im geteilten und im vereinten Deutschland: Britta Ernst, Jahrgang 1961 und aufgewachsen im bundesdeutschen Norden, und Maria Nooke, Jahrgang 1958, aufgewachsen im östlichsten Teil der DDR. Die Schülerinnen und Schüler wollten insbesondere wissen, wann und warum die beiden Zeitzeuginnen politisch aktiv wurden, wie sie durch ihr Elternhaus geprägt wurden, wie sie die frühere Spaltung Deutschlands wahrgenommen haben und welche ganz persönliche Bedeutung die deutsche Wiedervereinigung für sie hatte. Darüber hinaus ging es auch um die heutige Arbeit der beiden Frauen in der Politik bzw. in der Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur.
Die Ministerin wurde unter anderem gefragt, wie sie als junge Frau die Demokratie in der Bundesrepublik und die deutsche Teilung wahrgenommen hat.
Britta Ernst: „Die Wiedervereinigung ist ein großes historisches Glück für Deutschland. Es zeigt, dass der Einsatz für Demokratie und Rechtstaatlichkeit erfolgreich war. Für mich ist wichtig, dass junge Menschen verstehen, wie politische Prozesse in Ost und West vor der Wiedervereinigung waren und dass der persönliche Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger wichtig ist.“
Viele der anwesenden Jugendlichen haben sich in vergangenen Jahren an Wettbewerben wie dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten beteiligt. Vor diesem Hintergrund gab es im Gespräch ein besonderes Interesse an der Arbeit mit den Akten der Staatsicherheit der DDR und an Aufarbeitungsprojekten.
Aufarbeitungsbeauftragte Maria Nooke:
„Ich finde es beeindruckend, wie junge Menschen versuchen, sich mit dem in der DDR geschehenen Unrecht auseinanderzusetzen, obwohl diese Zeit für sie heute kaum vorstellbar ist. Die Auswertung der Stasi-Akten hilft dabei, auch heute noch nachvollziehen zu können, wie Menschen systematisch beobachtet und unterdrückt wurden. Und das nur aus dem Grund, dass sie eine oppositionelle politische Haltung zur DDR hatten und sich für Freiheit und Demokratie eingesetzt haben. Ich halte es für sehr wichtig, dass Jugendliche solche historischen Quellen kennen und die Mechanismen einer Diktatur verstehen lernen. Daher biete ich vielfältige Bildungsprojekte für Jugendliche an.“
An dem rund anderthalbstündigen Gespräch nahmen 30 Schülerinnen und Schüler des Seminarkurses Geschichte bzw. des Fachs politische Bildung teil.
Hintergrund:
Die Veranstaltung war das dritte Zeitzeuginnengespräch mit Bildungsministerin Britta Ernst und der Aufarbeitungsbeauftragten Dr. Maria Nooke. Thema ist immer die Sozialisation in der Bundesrepublik und in der DDR sowie das Leben im vereinten Deutschland. Die Gespräche an Schulen sollen die deutsche Teilungsgeschichte und Wiedervereinigung für die Schülerinnen und Schüler greifbar machen. Das erste Gespräch fand im Oktober 2020 aus Anlass des 30. Jahrestages der Deutschen Einheit im OSZ Palmnicken in Fürstenwalde (Oder-Spree) statt.
Quelle: Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur
Bildbeispiel: pixabay
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