OB vor Ort“ thematisiert Beethovenstraße, Brücke und Service der Sparkasse


In der Wilhelm-Busch-Schule kam Oberbürgermeister Steffen Scheller mit den Stadtteileinwohnern ins Gespräch.

Vor Kurzem begrüßte Oberbürgermeister Steffen Scheller die Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtteils Görden zu einer Bürgerversammlung in der Aula der Wilhelm-Busch-Schule. Der Termin wurde im Vorfeld auch mit dem Seniorenbeirat der Stadt verabredet.

Das Stadtoberhaupt widmete sich neben einigen Themen, die durch den Seniorenbeirat bereits im Vorfeld angemeldet wurden, vor allem den Anliegen und Hinweisen der anwesenden Brandenburgerinnen und Brandenburger. Wie üblich wurden dabei sehr unterschiedliche Sachverhalte angesprochen und der Oberbürgermeister beantwortete Fragen und erläuterte auch komplexere Zusammenhänge.

Dabei betonte Steffen Scheller:

Ich möchte auch dafür sensibilisieren, dass es die schnellen Lösungen für komplexe Sachverhalte leider nicht immer gibt. Gesetze und Verordnungen zielen auch darauf ab, die Rechte des Einzelnen gegen Willkür zu schützen. Daher muss die Verwaltung zwischen den Interessen der Gemeinschaft und des Einzelnen immer genau abwägen, damit nicht durch Klageverfahren sinnvolle Entwicklungen noch länger aufgehalten werden.

Dennoch wünscht sich der Oberbürgermeister auch, dass die Bundes- und Landespolitik einen Abbau von bürokratischen Hemmnissen erreichen. Aktuell gibt es entsprechende Erklärungen im Bund und im Land.

Insgesamt war zu erkennen, dass die Themen in den unterschiedlichen Stadtteilen häufig ähnlich sind. So war auf dem Görden auch ein besserer Standort für die Geldautomaten der Sparkasse für die Anwesenden wichtig. Durch die Schließung der früheren Geschäftsstelle in der Haydnstraße hat dieser Standort seine Bedeutung verloren.

Daher geht es bei Gesprächen mit der Sparkasse darum, den SB-Bereich zum Einkaufszentrum Veilchenweg zu verlegen,

erläuterte Oberbürgermeister Steffen Scheller.

Interesse bestand auch am weiteren Ablauf zur Erneuerung der Quenzbrücke, dessen Neubau in der Verantwortung der Wasserschifffahrtsverwaltung des Bundes liegt. Dazu konnte der Oberbürgermeister sagen:

Im ersten Halbjahr soll damit begonnen werden, neben der derzeitigen Brücke neue Behelfswiderlager zu errichten, auf denen dann eine neue Brücke entsteht. Diese wird bereits während des Abrisses als Überführung über den Silokanal dienen und später den Platz der heutigen Brücke einnehmen.

Passend zur Örtlichkeit der Bürgerversammlung erläuterte der Stadtchef auch, vor welchen Herausforderungen die Verwaltung in Bezug auf das Bauvorhaben Beethovenstraße steht.

So soll bis Mitte des Jahres zunächst eine Lösung für die Versickerung des Niederschlagswassers der Wilhelm-Busch-Schule gefunden werden. Erst danach könne man mit dem Straßenbau beginnen, der auch eine Versickerung des Niederschlagswassers vor Ort vorsieht.

Anlässlich der Bürgerversammlung stellte sich auch der Vorsitzende des Seniorenbeirates, Andreas Erlecke, vor. Er verwies darauf, dass aktuell die Entwicklung der Stadtteile, aber auch das Sicherheitsgefühl der älteren Menschen in der Stadt Themen sind, mit denen sich der Beirat intensiv beschäftigt. Und warb dafür, sich zu beteiligen.

Nicht alle Nachfragen der Bürgerinnen und Bürger konnten adhoc geklärt werden. So nahm die Verwaltung auch „Hausaufgaben“ mit und setzt sich im Anschluss mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung erneut in Verbindung.

Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel

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