
„Hasendisko“ im Kulturpavillon
„Hasendisko“ im Kulturpavillon © Franziska Schwarz Eine Ausstellung passend zum Frühlingsanfang mit Illustrationen von Franziska Schwarz sind ab Freitag, den 4. April 2025 zu sehen.
Startseite » Blog » Paul Pribbernow – der malende Angler karikiert seit annähernd 50 Jahren das Leben – ab 26. Oktober 2024 im Gotischen Haus
Ausstellung „Was nun, Herr P.?“ zeigt ab 26. Oktober 2024 im Gotischen Haus mehr als 120 seiner Karikaturen
Paul Pribbernow steht ungern im Vordergrund, Nicht einmal, wenn er ein neues Buch veröffentlicht oder ihm eine Ausstellung gewidmet ist. Viel lieber lässt er seine Werke wirken – seit seiner ersten Ausstellung 1983 in der St. Gotthardtkirche. Als Karikaturist ist er deutschlandweit geachtet, doch wissen nur wenige Brandenburger, dass sie ihn zum Nachbarn haben. Als neuntes Kind einer Flüchtlingsfamilie wurde Paul Pribbernow 1947 in Holbeck bei Luckenwalde geboren. Das Revier um Brandenburg an der Havel wurde ihm und seinem Zwillingsbruder Wilhelm zur Heimat. Beide lernten in Wusterwitz den Beruf des Malers und wohnen im Amt Beetzsee – Wilhelm in Ketzür, Paul in Radewege.
Gelebt hat Paul Pribbernow von seiner Kunst nicht. Sie war ein Zubrot und sie ist Ausdruck seiner Gedanken- und Gefühlswelt. Seinen Broterwerb hatte Paul Pribbernow als Betriebshandwerker in einer Behinderteneinrichtung in Brandenburg an der Havel. Als Künstler war er Autodidakt, malte bereits als Jugendlicher und wurde während seines Grundwehrdienstes von seinem Freund Erhard Gottschalk, ebenfalls Jahrgang 1947, zum Karikieren überredet. Da Gottschalk 1970 Brandenburg an der Havel zu seiner Wahlheimat erklärte und in der evangelischen Kirche sehr aktiv war, ergab sich daraus auch Pribbernows erste Ausstellungsmöglichkeit. In der St. Gotthardtkirche zeigte er 1983 seine Frühwerke zu umwelt- und gesellschaftskritischen Themen; wenig später präsentierte er dort einen frischen Schwung Karikaturen. Sein Können und die Resonanz zu den Ausstellungen sprach sich schnell herum, was nicht nur die Fangemeinde wachsen ließ und ihm neue Chancen eröffnete. Man stellte ihn und einige seiner Karikaturen sogar in der Zeitschrift „Das Magazin“ vor und zählte ihn bald zum Kreis neuer satirischer Talente der DDR.
„Ich war wohl zu zweideutig, als dass mich die Staatsmacht hätte an den Pranger stellen wollen,“
vermutet der 76-Jährige. Er wurde sogar in die Sektionen Karikatur und Pressezeichnung des Verbandes Bildender Künstler der DDR aufgenommen. Er durfte an der Karikaturen-Biennale in Greiz teilnehmen und im Eulenspiegel-Verlag sein erstes Buch „Da bleibt kein Auge trocken“ veröffentlichen.
Auf die politische Wende folgte eine Auftragsflut, sodass er nun für den „Eulenspiegel“ (bis heute), für das Neue Deutschland, die Junge Welt, die Wochenpost und sogar für den Spiegel zeichnete. Aus einem Auftragswerk für die Zeitschrift „Unsere Jagd“ resultieren bis heute 14 muntere Jagd-Kalender,
„wobei ich im Herzen definitiv Angler bin,“
gesteht Paul Pribbernow. Wenn er nicht male, sei er gewiss auf dem Wasser, wobei es richtiger sogar andersrum sei. Dennoch widmete er erst 2006 mit „Thema Nummer 1 Angeln“ auch seinem Lieblingshobby sein erstes Buch.
Festlegen lassen hat sich der Karikaturist nie, er malt, was ihm in den Sinn kommt – ob nun politisch ambitioniert, ob Angler- oder Jägerlatein oder tief schwarzer Humor.
Das macht einmal mehr die Ausstellung „Was nun, Herr P.?“ deutlich, die am Samstag, 26. Oktober 2024, um 16:00 Uhr im Gotischen Haus, Johanniskirchplatz 4, eröffnet wird. Kuratiert von Erhard Gottschalk und Galerie-„Sonnensegel“-Vater Armin Schubert ist eine Ausstellung mit gut 120 Karikaturen in etwa 60 großformatigen Bilderrahmen entstanden. Gezeigt werden Werke aus allen Schaffensjahrzehnten – von der 1983er Ausstellung in St. Gotthardt bis zum frischen Eulenspiegel-Werk.
Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 30. November und somit über Paul Pribbernows 77. Geburtstag (am 11.11.) hinaus.
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 09:00 bis 15:00 Uhr, Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr sowie samstags von 14:00 bis 16:00 Uhr.
Quelle: ©Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt
„Hasendisko“ im Kulturpavillon © Franziska Schwarz Eine Ausstellung passend zum Frühlingsanfang mit Illustrationen von Franziska Schwarz sind ab Freitag, den 4. April 2025 zu sehen.
60 Jahre Havelfest: „Talents of Dance“ – Jetzt anmelden und dabei sein Talents of Dance_credits Daniel Zimny Das Havelfest feiert Jubiläum – und die Tanzvereine
Baumpaten pflanzten eine Rot-Eiche am Gördensee-Wanderweg Auszubildende der Firma Metallbau Windeck, Davin Hartung und Hannes Krüger und die Personalchefin, Sandra Damaschke, pflanzten eine Rot-Eiche am
Fußballerinnen der BSG Stahl Brandenburg 2:1 gegen den 1.FFC Turbine Potsdam III pixabay Turbine in Schach gehalten Die äußeren Bedingungen waren nicht die besten, doch
Teamstaffel: zusätzliches Training auf der Originalstrecke StWB Die Vorbereitung auf die große StWB TEAM-Staffel am 22. Mai geht in die nächste Runde: Neben dem wöchentlichen
BranneDartsLiga – 13. Spieltag: Die heiße Phase beginnt! Mit dem 13. Spieltag neigt sich die Saison in der A-Liga ihrem Höhepunkt zu. Nur noch einMatch
Roland-Kaiser-Abend in der Sauna des Marienbades am 05.04.25 Das „Roland Kaiser“-Double aus Köpenick singt im Marienbad. © Marienbad Brandenburg 2025 In der Sauna des Brandenburger
Amtsblatt Nummer 08/2025 erschienen © Stadt Brandenburg an der Havel Am Dienstag, 1. April 2025, ist das Amtsblatt Nummer 08/2025 für die Stadt Brandenburg an
„Oberbürgermeister vor Ort“ im Stadtteil Quenz Oberbürgermeister Steffen Scheller ist im Stadtteil Quenz/Walzwerksiedlung zu Gast. © Stadt Brandenburg an der Havel Im Rahmen der Reihe
Ab auf die Havelfee – Fahrplan vom 11.04. bis 30.04.25 Weitere Nachrichten
1:0-Sieg der BSG Stahl beim SV Falkensee-Finkenkrug Ruhe bewahrt und die 3 Punkte gezogen Einen Schönheitspreis hatte die Landesligapartie zwischen dem SV Falkensee-Finkenkrug
Schon vor der Eröffnung große Party am 12. April – Kaufland im Beetzsee Center gibt seinen Einstand mit Familienfest So zeigen sich neue Nachbarn schon